Musik

Vergessenes Album des Monats: Januar

Der gute Tim Bray hat sich für 2018 viel vorgenommen: Er will jeden Tag einen "Song of the day" posten, meist eher Ungewöhnliches oder Vergessenes. Soviel Durchhaltevermögen (und potenzielles Material) habe ich nicht. Aber es gibt eine Reihe von Alben, die bei mir regelmäßig immer wieder hochgespült werden und bei denen ich denke: Das ist so großartig, warum kennt das eigentlich keiner?

Also versuche ich mich mal an einer kleinen Reihe, dem vergessenen Album des Monats.

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12 Monate, 12 Konzerte

... oder eigentlich: "8 Monate, 12 Konzerte", denn der erste Konzertbesuch war erst im März, der letzte dagegen schon im Oktober. Mein alljährlicher Rückblick.

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Fischer-Z im Im Wizemann

Fischer-Z? Gibt‘s die noch? Und erinnert sich überhaupt noch jemand an die? „Red Skies over Paradise“, das Album, das für Fischer-Z in etwa das ist, was „Misplaced Childhood“ für Marillion ist, kam 1981 heraus - und markierte auch das vorläufige Ende der Band. Damals habe ich solche Musik noch nicht gehört. Die drei frühen Fischer-Z-Alben habe ich erst später entdeckt, und ich kann mich auch noch an die ersten beiden Solo-Alben von John Watts erinnern. Vor allem „The Iceberg Model“ hat mich damals fasziniert. Das sehr viel spätere Album „Reveal“ habe ich noch wahrgenommen, danach habe ich die Band aus den Augen verloren.

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Angus and Julia Stone in der Liederhalle

Vor ziemlich langer Zeit habe ich einmal zufällig auf einem der Musiksender (gibt‘s die eigentlich noch?) im Fernsehen eine Studio-Session mit einem Duo gesehen. Das war das erste Mal, dass ich etwas von Angus und Julia Stone gehört habe und es hat mir ganz gut gefallen. Im Laufe der Jahre habe ich mir dann auch immer mal wieder Alben der beiden (solo oder zusammen) von eMusic, immer noch mein Haus-und-Hof-Lieferant für neue Musik, heruntergeladen. Aber da das Angebot dort nicht immer vollständig ist, habe ich auch nur einen Einblick in einen Teil des Werks der beiden erhalten.

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Youn Sun Nah in Heidelberg (Stadthalle)

"She Moves On", der Titel des neuen Albums von Youn Sun Nah, deutet ja schon an, dass sie sich musikalisch verändern will. Vor dem Konzert in der Stadthalle Heidelberg wurde das auch in einer kurzen Einführung noch einmal vertieft. So verständlich es ist, dass sich Künstler weiterentwickeln wollen, und dass Youn Sun Nah nicht als reine Stimmenakrobatin in die Musikgeschichte eingehen will - man durfte gespannt sein, wie das Konzert nun wirklich ausfallen würde.