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Webinale - Das fängt ja gut an ...

Unter dem fürchterlichen Namen Webinale findet vom 21. bis 23. Mai in Ludwigsburg eine Web 2.0-Konferenz statt, parallel zur Frühjahrsausgabe der PHP-Konferenz. Die Gebühren für beide Veranstaltungen sind heftig und außerhalb der Reichweite meines Geldbeutels. Aber am 22. Mai gibt es auf der Webinale einen Open Day (noch so ein fürchterlicher Name), der zwar nicht kostenlos, aber bezahlbar ist. Also dachte ich mir, da könnte ich ja mal hingehen.

Schreiten wir zur Anmeldung ...

Erste Überraschung: Die 99 Euro Gebühr sind ohne MwSt. Okay, eigentlich hätte man sich das denken können, aber trotzdem ...

Na schön, daran soll es nicht scheitern. Anmeldung ausgefüllt und auf die E-Mail gewartet:

Vielen Dank für Ihre Anmeldung für die International Webinale Open 2007.
(...)
In den nächsten Tagen erhalten Sie bzw. die gemeldeten Teilnehmer per Post eine Anmeldebestätigung. Bringen Sie diese bitte unbedingt zur Registrierung mit. Sollten Sie diese Post nicht innerhalb der nächsten zwei Wochen erhalten, setzen Sie sich bitte dringend mit uns in Verbindung!

Äh, wie bitte? Eine Web 2.0-Konferenz und die Eintrittskarte kommt per Post? Und dann noch mit bis zu zwei Wochen Laufzeit? Weia.

Die E-Mail kam übrigens am Montag, angemeldet hatte ich mich aber schon irgendwann am Wochenende. Bei dieser Anmeldung läuft also offenbar gar nichts automatisch.

Der Brief kam dann heute (Freitag). Nächste Überraschung: Sie haben meinen Namen falsch geschrieben. Natürlich habe ich ihn bei der Anmeldung richtig geschrieben, wie auch aus der Bestätigungs-E-Mail hervorgeht. Was mich zu der Vermutung veranlasst, dass jemand diese Rechnung per Hand getippt hat. Schon wieder weia.

Im Umschlag waren drei Blatt Papier. Alle trugen die Aufschrift "Rechnung". Aber nur eine trug meinen Namen. Jawohl, man hat mir die Rechnungen von zwei anderen Personen mitgeschickt. Nein, ich kenne die beiden Herren aus Ludwigsburg nicht. Der eine ist wohl Student (Eintritt zum Studentenpreis), der andere wohl Inhaber einer Media-Agentur.

Oh Mann, ist das peinlich - für die Veranstalter. Wenn ich nicht wüsste, dass es sich um die gleiche Firma handelt, die jedes Jahr die "normale" PHP-Konferenz in Mörfelden (von wegen "Frankfurt" ...) offenbar halbwegs unfallfrei über die Bühne bekommt, würde ich mich an dieser Stelle doch sehr wundern, bei was für einer Hobby-Klitsche ich denn hier gelandet bin.

Jetzt muss ich nur noch herausfinden, ob diese (meine) Rechnung denn als die angekündigte Anmeldebestätigung zu betrachten ist, oder ob die vielleicht jemand anderes geschickt bekommen hat ...

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Was lange währt ...
Autor: Dirk am Dienstag, 08. Mai 2007, 21:43 Uhr

Webinale Open Heute kam dann endlich die ersehnte Anmeldebestätigung, zusammen mit einem Plastikkärtchen auf dem mein Name sogar richtig geschrieben steht (ich werde darüber hinweg sehen, dass er auf der Anmeldebestätigung selbst dann doch wieder falsch ist ...).

Aber auch bis zu diesem Happy-Zwischen-End lief doch wieder alles etwas anders als anderswo. Auf meine E-Mail habe ich nämlich zunächst einmal keine Antwort bekommen. Dafür fand ein paar Tage später wohl eine andere Mitarbeiterin des Verlags dieses Blog hier und hat mich angeschrieben. Und erst nachdem ich ihr dann noch einmal die ursprüngliche E-Mail weitergeleitet hatte, bekam ich am Montag dann endlich eine Antwort und heute dann die Anmeldebestätigung.

Was soll's - Schwamm drüber. Mal sehen, was auf der Webinale dann so los ist ...

Doch noch nicht ausgestanden ...
Autor: Dirk am Freitag, 11. Mai 2007, 20:10 Uhr

Tja, nichts war's mit "Schwamm drüber": Heute habe ich, zu meinem nicht gerade geringen Erstaunen, eine Zahlungserinnerung für die Anmeldegebühr bekommen.

Äh, wie bitte? Ich habe bei der Online-Anmeldung meine Kreditkartennummer angegeben, die auch auf der Rechnung richtig abgedruckt ist. Also entweder ging die Bezahlung nicht durch, weil man ja meinen Namen falsch geschrieben hatte, oder man kann aus dem gleichen Grund nun die Zahlung nicht mehr zuordnen (die Zahlungserinnerung von heute war korrekt adressiert).

Ich muss wohl doch wieder auf mein ursprüngliches Urteil über die Veranstalter zurückgreifen. Wie kann man bei so einer simplen Sache so viele Dinge falsch machen?