Alltag

Schluckauf

Von einer Woche in Paris habe ich neben einer Magenverstimmung vor allem ein nerviges Souvenir mitgebracht: Einen hartnäckigen Schluckauf.

Von Freitag Nachmittag bis Samstag Nacht - alle 5-7 Sekunden ein "Hick". In der Intensität und Dauer hatte ich das auch noch nicht. Zeit also, mal die ganzen Mittelchen und Methoden durchzuprobieren, die angeblich gegen Schluckauf helfen sollen.

Schluckauf, so lernen wir bei Dr. Google, wird ausgelöst durch eine Verkrampfung des Zwerchfells. Gleich vorweg: Die zuverlässige, immer funktionierende Methode gegen Schluckauf gibt es nicht. Oft wird empfohlen, mehrere Dinge zu probieren, ggfs. auch mehrmals. Aus meiner Erfahrung:

Was nicht geholfen hat:

  • All die netten Atem- und Entspannungsübungen. Klingen zwar vollkommen logisch (Zwerchfell entspannen), haben aber überhaupt nicht geholfen.
  • Kaugummi kauen (mit Dank an die nette Frau aus Karlsruhe im TGV).
  • Alles Mögliche Trinken, Schlucken, etc.

Was geholfen hat (zumindest zeitweise):

  • Erschrecken. Also wenn man so richtig erschrickt, weil etwas Unerwartetes geschieht. Zum Beispiel, weil man ausrutscht und fast die Treppe zur Metro runterfällt.
  • Schlafen. Aber offenbar nur, wenn man wirklich müde ist.

Nach gut 36 Stunden Dauer-Schluckauf (mit kleinen Unterbrechungen) scheint jetzt endlich Ruhe zu sein. Zum Glück, viel länger hätte ich das nämlich nicht mehr ausgehalten.

Creative Commons Licence "Schluckauf" by Dirk Haun is licensed under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International Licence.

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