Politik

PrismCamp, die Zweite

Wir befinden uns im Jahr 2 nach den Snowden-Enthüllungen. Noch immer hat sich nichts getan. Die Politik hat ein bisschen mit dem Zeigefinger in Richtung der unartigen USA gewedelt und das ausgespähte Handy der Kanzlerin ist offenbar wichtiger, als die kompletten Daten aller Bundesbürger. Und letztere haben das Thema scheinbar auch längst abgehakt.

Ein kleines Häuflein von Menschen aus Stuttgart und Umgebung hat noch nicht aufgegeben und versucht unermüdlich, wieder etwas Bewegung in die Sache zu bekommen. Und so fand am letzten Wochenende denn auch das zweite PrismCamp im Literaturhaus in Stuttgart statt.

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Meine Sessions beim PrismCamp 2

Damit mein Bericht vom PrismCamp 2 nicht zu lang wird, habe ich die Beschreibung der von mir angebotenen Sessions in diesen Artikel ausgelagert.

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Neue Stuttgarter Abendgespräche, die Erste

Wenn man für eine Veranstaltung keine Anmeldung vorsieht und sie zudem zum ersten Mal stattfindet und auch noch kostenlos ist, ergibt sich natürlich eine gewisse Ungewissheit: Wieviele Besucher werden wirklich kommen? Andererseits schien es aber gerade für eine Veranstaltung zum Thema Überwachung und Datensammlung nicht angemessen, nun noch mehr Daten in Form von Anmeldedaten zu sammeln ...

Erfreulicherweise ist es gut gegangen und es fanden sich gut 30 Personen zu dem Vortrag von Peter Welchering zum Thema "Unsere tägliche Überwachung gebt uns heute - Warum Geheimdienste uns flächendeckend überwachen" ein.

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PrismCamp 2 und mehr

Was bisher geschah: Ein gewisser Edward Snowden hat bei seinem Arbeitgeber gekündigt und bei der Gelegenheit ein paar Dokumente mitgenommen die belegen, das dieser Arbeitgeber, bekannt unter dem Kürzel NSA, gehörig Dreck am Stecken hat. Doch trotz der Ungeheuerlichkeit der dokumentierten Verstöße gegen Gesetze und sämtliche Regeln zivilisierten Zusammenlebens hat sich bisher kein nennenswerter Widerstand gegen diese immer noch angewendeten Praktiken formiert.

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Nach dem #PrismCamp - So geht's weiter

Das PrismCamp endete ja mit neuen Einsichten, aber eher wenigen konkreten Ergebnissen. Was, abgesehen von einigen technischen Anpassungen, kann man denn jetzt wirklich tun? Damit das Ganze nicht im Sande verläuft, war schon nach gut anderthalb Wochen ein erstes Folgetreffen angesetzt.