Politik

Nach dem PrismCamp ist vor ... der No-Spy-Konferenz

Zwar kann auch das zweite PrismCamp als Erfolg gewertet werden, aber so ganz hat sich die erhoffte Reichweite bei der zweiten Auflage noch nicht eingestellt. Dafür gibt es sicher mehrere Gründe, aber einer davon, so auch das Feedback in der Abschluss-Session beim PrismCamp, dürfte der Name sein. PRISM war zwar das erste der vielen Programme der NSA, das bekannt geworden ist, aber mittlerweile können nur noch wenige etwas mit dem Namen anfangen. Und in der verbalen Kommunikation kommt es oft zu Missverständnissen mit dem lautlich ähnlichen "Prison".

Also musste ein neuer Name her, und zwar bald, denn die Planung für das nächste Event sollte ja auch bald anlaufen. Beim Brainstorming kamen zwar diverse hübsche und kreative Abkürzungen heraus, aber so richtig massenkompatibel waren die alle nicht. Also versuchen wir nun, uns an einen anderen bekannten Begriff zu hängen, in der Hoffnung, dass dieser zu weniger Missverständnissen führt.

Die nächste Veranstaltung wird also No-Spy-Konferenz heißen und vom 12. bis 14. Juni 2015 wieder im Literaturhaus in Stuttgart stattfinden. Das Wochenende also bitte schon mal im Kalender eintragen und weitersagen. Danke.

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PrismCamp, die Zweite

Wir befinden uns im Jahr 2 nach den Snowden-Enthüllungen. Noch immer hat sich nichts getan. Die Politik hat ein bisschen mit dem Zeigefinger in Richtung der unartigen USA gewedelt und das ausgespähte Handy der Kanzlerin ist offenbar wichtiger, als die kompletten Daten aller Bundesbürger. Und letztere haben das Thema scheinbar auch längst abgehakt.

Ein kleines Häuflein von Menschen aus Stuttgart und Umgebung hat noch nicht aufgegeben und versucht unermüdlich, wieder etwas Bewegung in die Sache zu bekommen. Und so fand am letzten Wochenende denn auch das zweite PrismCamp im Literaturhaus in Stuttgart statt.

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Meine Sessions beim PrismCamp 2

Damit mein Bericht vom PrismCamp 2 nicht zu lang wird, habe ich die Beschreibung der von mir angebotenen Sessions in diesen Artikel ausgelagert.

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Neue Stuttgarter Abendgespräche, die Erste

Wenn man für eine Veranstaltung keine Anmeldung vorsieht und sie zudem zum ersten Mal stattfindet und auch noch kostenlos ist, ergibt sich natürlich eine gewisse Ungewissheit: Wieviele Besucher werden wirklich kommen? Andererseits schien es aber gerade für eine Veranstaltung zum Thema Überwachung und Datensammlung nicht angemessen, nun noch mehr Daten in Form von Anmeldedaten zu sammeln ...

Erfreulicherweise ist es gut gegangen und es fanden sich gut 30 Personen zu dem Vortrag von Peter Welchering zum Thema "Unsere tägliche Überwachung gebt uns heute - Warum Geheimdienste uns flächendeckend überwachen" ein.

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PrismCamp 2 und mehr

Was bisher geschah: Ein gewisser Edward Snowden hat bei seinem Arbeitgeber gekündigt und bei der Gelegenheit ein paar Dokumente mitgenommen die belegen, das dieser Arbeitgeber, bekannt unter dem Kürzel NSA, gehörig Dreck am Stecken hat. Doch trotz der Ungeheuerlichkeit der dokumentierten Verstöße gegen Gesetze und sämtliche Regeln zivilisierten Zusammenlebens hat sich bisher kein nennenswerter Widerstand gegen diese immer noch angewendeten Praktiken formiert.