Musik

Lisa Gerrard live

Da komme ich einmal zu spät zu einem Konzert und da fängt es doch prompt pünktlich an. Keine Vorgruppe, keine Verzögerungen: Beginn 20 Uhr. Zum Glück waren es nur fünf Minuten, die ich von dem Konzert von Lisa Gerrard verpasst habe. Das passte aber auch zu einer ohnehin schon hektischen Woche, die in einem Vortrag am Vorabend, dem Lokführer-Streik, Schneefall und noch ein paar anderen kleineren Ärgernissen bestanden hatte.

Dafür wurde ich dann aber auch mit zwei tollen Stunden entschädigt.

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Beirut live (in San Francisco)

Nachdem fest stand, dass ich ein paar Tage in San Francisco verbringen würde, machte ich mich daran, die Websites einiger Bands und Indie-Labels abzuklappern, um mal zu sehen, ob nicht vielleicht eine Band zufällig an einem dieser Tage in San Francisco auftreten würde. Fündig wurde ich bei Beirut. Also habe ich kurzerhand ein Ticket online bestellt. Was, wie sich herausstellte, eine gute Idee war. Denn obwohl Beirut gleich an zwei Abenden in SF spielten, waren am Ende wohl beide Konzerte ausverkauft.

Zum Vorprogramm schreibe ich vielleicht ein anderes Mal noch etwas. Es gab jedenfalls gleich zwei Ein-Mann- (bzw. Ein-Frau-) Shows von je 30 Minuten. Mit Umbaupausen war es dann schon 21:30 Uhr bis Beirut die Bühne betraten.

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Vorfreude

Vorfreude ist die schönste Freude heißt es immer.

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"Boxer"

Verdammt, ist die gut. Äh, nein, "Platte" sagt man ja nicht mehr. Dann eben "Album": Verdammt, ist das gut. Boxer von The National meine ich. Wenn ich es jetzt noch irgendwie in Worte fassen könnte ...

Bei Erscheinen der Pl...des Albums rauschte es gar heftig im eMusic-Forum - und nachdem ich es mir jetzt endlich heruntergeladen habe, kann ich das auch verstehen.

Womit kann man "Boxer" vergleichen? In den Reviews ist oft von den Tindersticks die Rede. Das könnte passen, allerdings fand ich die sonst eher langweilig. "Boxer" dagegen ist spannend.

Okay, und jetzt noch schnell Platz auf dem iPod freiräumen, damit ich es morgen auch auf dem Weg zur Arbeit hören kann ...

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Kristin Hersh & The McCarricks

Schon seit Januar habe ich mich auf das Konzert von Kristin Hersh gefreut. Und, um das vorweg zu nehmen, ich wurde auch nicht enttäuscht.

Da kann auch der peinliche Fünfzeiler der Stuttgarter Zeitung unter dem Bild von Kristin die Vorfreude nicht wirklich trüben. Obwohl es natürlich schon eine Leistung ist, in einer so kurzen Bildunterschrift gleich drei Fehler unterzubringen (die Throwing Muses haben "sanften Alternativ Pop" gemacht???) ...

Interessant war zudem die Frage, wie sich Mrs. Hersh denn nun präsentieren würde: Solo, mit Band, oder wie? Die Ankündigung gab keine weitere Information dazu, aber vor Ort stand dann zu lesen, dass The McCarricks im Vorprogramm spielen würden. Dabei handelt es sich um das Streicherduo, das auch auf Kristins aktuellem Album mitspielt. Wie sich herausstellte, gab es auch noch eine Band, nämlich im Prinzip 50 Foot Wave (so wurden Bassist und Schlagzeuger später vorgestellt). Und das gepaart mit einem Streicherduo - spannend.