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Warum man einen Livescribe Pen nicht bei eBay kaufen sollte
Autor: Dirk am Mittwoch, 27. Januar 2016, 12:00 Uhr

So, nachdem ich den Livescribe Pen bisher nur zuhause verwendet hatte, habe ich mich nun erstmals damit in die freie Wildbahn gewagt, nämlich auf die LearnTEC in Karlsruhe. Zu der Messe gab es auch Vorträge in offenen, so genannten Foren. Sprich, da stand eine Leinwand und ein Sprecher und es gab Sitzgelegenheiten, das ganze war aber zum restlichen Messegeschehen hin offen und es lief ständig Publikum vorbei. Für die Redner war das wahrscheinlich ähnlich unangenehm wie eine Situation, in der ich mich einmal befand.

Aber zurück zum Stift: In dem hellen Messe-Umfeld war das schlecht ablesbare Display praktisch ein KO-Kriterium: Ich konnte beim besten Willen nicht erkennen, ob der Stift nun an oder aus ist. Man kann sich in der Situation behelfen, indem man den Stift auf ein harmloses Symbol-Icon richtet (etwa: Batteriestatus anzeigen) und auf den Signalton hört. Nur war der - so laut er auch im trauten Heim zu sein schien - in dem Messelärm nicht zu hören. Na super. Folge: Notizen zu den ersten beiden Vorträgen habe ich mit einem herkömmlichen Stift gemacht (mit einem ggfs. ausgeschalteten Stift auf dem Spezialpapier zu schreiben ist auch irgendwie doof).

Später habe ich einen zweiten Anlauf unternommen und es wenigstens hinbekommen, den Stift anzuschalten und das auch zu erkennen. Dann wollte ich auch gleich mal den Audio-Mitschnitt testen und habe auf das Aufnahme-Symbol getippt. Am Ende hatte ich aber nur von einem der beiden Vorträge eine Aufnahme, warum auch immer.

Viel schlimmer fand ich indes, dass die Schriftqualität der Mitschrift so enttäuschend ausfiel. Die Überschrift hier habe ich sorgfältig und in aller Ruhe vor dem Beginn des Vortrag geschrieben, sie ist aber kaum lesbar. Auch die andere Mitschrift hat so ihre Schwächen, die ich mir nicht erklären kann (siehe die erste Zeile unter "Stufen der Interaktion"). Ob's am hellen Hallen-Licht lag?

Ich war ja eh schon nicht restlos von dem Livescribe Pen begeistert. Sein Hauptvorteil gegenüber anderen Lösungen ist m.E., dass man auch später noch Ergänzungen an einer Seite anbringen kann. Aber wenn er sich in der "echten" Praxis so schlecht schlägt ...