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SF: San Francisco

Tag 5: Nach dem Frühstück im Wild Palms wollte ich mich bei der Rezeption nach der besten Möglichkeit, nach SF zu kommen, erkundigen. Meine Absicht, es per Public Transport zu tun, löste bei der Empfangsdame vom Dienst schon fast sowas wie Entsetzen aus. We don't want you to get lost!

Wobei, zum Teil hat sie ja recht: Gerade mit dem Bus ist es immer etwas kitzlig - Wenn man die Gegend nicht kennt, weiß man nie genau, wann die nächste Haltestelle kommt. Durchsagen, so vorhanden, sind oft unverständlich, etc.

Ihr Vorschlag war, ein Taxi zu nehmen. Die Kosten veranschlagte sie mit $100. Na Danke. Ich entschloss mich zu einem Mittelweg: Ich nehme den Zug und dann jeweils Taxis zum und vom Bahnhof. Das klappte auch prima und blieb mit zusammen etwa $34 im akzeptablen Rahmen. Die Bahnfahrt dauerte ca. 1:15 Stunden und gegen zwölf Uhr stand ich dann auch schon in meinem Hotel in SF.

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SF: Südwärts

Tag 4: Nach dem Frühstück im Hotel brachen Blaine und ich Richtung Süden auf. Erster Halt war Monterey und dort das "Aquarium" (à la SeaWorld). Der Name Steinbeck fiel mir ins Auge. Es ist lange her, dass ich "Die Straße der Ölsardinen" gelesen habe, aber gemeint ist damit die Cannery Row in Monterey. Ein bisschen ungeplante Kultur war also auch dabei.

Wir machten eine Tour durch das Aquarium, dann sollte es weiter südlich nach Carmel gehen. Nur haben wir es irgendwie verpasst. Kurzerhand wurde die Tour weiter verfolgt, entlang der wunderschönen Küste und mit diversen Fotostopps. Irgendwann haben wir dann gedreht und es fertig gebracht, auch auf dem Rückweg Carmel nicht zu finden. Zurück in Monterey war erst einmal Essen angesagt (immerhin war es schon halb drei oder so). Nach dem Aquarium am Morgen gab's nun passend Sea Food. Ich musste dann auch unbedingt mal den Mahi Mahi probieren, den wir im Aquarium gesehen hatte. Sehr gut, übrigens.

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SF: Zweiter Versuch

Tag 2: 24 Stunden später also das gleiche Spielchen nochmal. Als zusätzliche Würze kam noch der Streik der Lokführer dazu, der aber Dank des Notfall-Fahrplans der DB - zumindest für meine Verbindung - ziemlich wirkungslos verpuffte. Erste Hürde geschafft.

Einchecken, die nervigen Sicherheitskontrollen wieder - kein Problem. Und der Flug hatte auch wieder Verspätung, dieses Mal gleich 30 Minuten. Immerhin sind wir dieses Mal dann auch abgehoben. In London war zügiges Wechseln von der Ankunft zum Abflug angesagt (nur gebremst von weiteren nervigen Sicherheitskontrollen). Aber ich kam rechtzeitig am Gate an - soweit kein Problem.

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SF: Kolossaler Fehlstart

Tag 1: Und dabei lief zunächst alles so schön rund: Problemlos und pünktlich zum Flughafen gekommen, exakt zwei Stunden vor Abflug das Gepäck schon eingecheckt - alles prima.

Okay, der Flug wurde schon bald mit 20 Minuten Verspätung angezeigt. Die Zeit zum nächsten Flug in London war zwar knapp, aber alles unter 40 Minuten sollte kein Problem sein.

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Delayed Blogging

Live Blogging ist nicht mein Ding. Nicht nur, weil man dazu einen Laptop oder ein anderes mobiles Schreibgerät parat haben muss. Meistens, wenn etwas bloggenswertes passiert, habe ich anschließend nicht die Zeit, darüber zu schreiben. Und Tage später interessiert es dann oft keinen mehr. Trotzdem ärgere ich mich dann, wenn ich meine Gedanken und Beobachtungen nicht festgehalten habe.

Für dieses Event hier werde ich daher eine neue Disziplin einführen, die ich Delayed Blogging nennen möchte: Ich poste, wenn ich Zeit habe - und datiere die Einträge ggfs. zurück.