Politik

800.000

Meine Tageszeitung (die wg. der Unterstützung des albernen Leistungsschutzrechts hier erst gar nicht genannt werden soll) berichtet von den neuesten Schätzungen der Flüchtlingszahlen für das Jahr 2015. 800000 Flüchtlinge sollen demnach dieses Jahr nach Deutschland kommen. Das ist natürlich eine beeindruckende Zahl. Um dem geneigten Leser eine Vorstellung zu geben, wird auch gleich ein Vergleich bemüht: Das wäre in etwa die Anzahl der Einwohner von Frankfurt am Main (die Wikipedia übrigens mit knapp über 7000000 angibt, aber das nur am Rande).

Aber mit Zahlen ist das ja immer so eine Sache. Diese 800000 Menschen werden nicht alle hier bleiben. Ein Teil wird schlicht kein Asyl bekommen und zurück geschickt werden. Und natürlich kann man die Zahl auch in andere Verhältnisse setzen.

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Muss ich wirklich noch etwas zum #Landesverrat schreiben?

Eigentlich haben andere das schon längst eloquenter und kompetenter getan. Vielleicht das noch:

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Neue Stuttgarter Abendgespräche im Juli

So langsam sollte ich mich an den Nervenkitzel ja gewöhnt haben: Eine halbe Stunde vor Beginn der Veranstaltung war der Raum auch dieses Mal noch leer. Wird überhaupt jemand kommen? Bei dem schönen Wetter? Oder sind die vielleicht alle zur "Konkurrenz" gegangen? Die Stuttgarter Grünen hatten nämlich relativ kurzfristig für den gleichen Abend eine Veranstaltung mit Konstantin von Notz angekündigt.

Aber es kamen doch noch Zuschauer. Insgesamt etwas weniger als die letzten Male, aber noch genug, um auch für Fragen und eine lebendige Diskussion zu sorgen.

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Rückblick: 3. No-Spy-Konferenz

Es war die 3. Konferenz zum Thema Überwachung in Stuttgart, aber die erste unter dem Namen No-Spy-Konferenz (ehemals PrismCamp). Die Namensänderung erwies sich als Glücksgriff, da im Vorfeld das Thema No-Spy-Abkommen in der öffentlichen Diskussion wieder hochkam, wie überhaupt diverse Teilaspekte der Überwachung gerade (endlich!) etwas mehr in der Öffentlichkeit diskutiert werden. Insofern also beste Voraussetzungen für eine Konferenz zum Thema.

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Evangelischer Kirchentag beschließt Resolution gegen die Vorratsdatenspeicherung

Dass es wenig hilfreich ist, beim Thema Vorratsdatenspeicherung (VDS) emotional oder gar ausfallend zu werden, hat Alvar Freude ja schon überzeugend dargelegt. Was also tut man, wenn man "dem Bösen selbst", Innenminister Heiko Maas, auf einer Bühne gegenüber steht? Man bleibt höflich und sachlich, wie es Till Lorentzen beim Evangelischen Kirchentag in Stuttgart vorgemacht hat: