Musik

Seth Lakeman im clubCANN

Seth Lakeman ist mir erstmals aufgefallen, als er im Vorprogramm von Clannad spielte. Mittlerweile hatte ich mir noch das Album Kitty Jay zugelegt und als ich dann sah, dass er (wieder) nach Stuttgart kommt, dachte ich mir, ich sollte mir doch mal ein ganzes Konzert mit ihm ansehen.

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Sun Kil Moon (Mark Kozelek) im Le Divan du Monde (Paris)

Mark Kozelek, das durfte ich am Vorabend (beim Gründergrillen in Stuttgart) mal wieder feststellen, ist doch eher unbekannt. Als ich erwähnte, dass ich auf ein Konzert von Sun Kil Moon gehe, erntete ich nur "blank stares". Mit Red House Painters oder eben Mark Kozelek konnte auch niemand etwas anfangen. Erst als auch noch die Umstehenden einbezogen wurden, fand sich ein Fan.

Ich verfolge Mr. Kozelek schon seit dem ersten Red House Painters-Album von 1992. Zugegeben, die letzten Jahre fand ich nicht so spannend: Mark hat eine Unmenge von Live-Alben veröffentlicht, auf denen er offenbar immer nur solo zur akustischen Gitarre Versionen seiner alten Lieder zum Besten gibt. Und leider fand ich das Ergebnis eher langweilig. Auch das neue Sun Kil Moon-Album Benji geht doch in diese Richtung (während ich dies schreibe höre ich das reichlich langatmige "I watched the Film The Song Remains The Same").

Aber egal, nach all den Jahren hatte ich endlich mal die Gelegenheit, ihn live zu sehen, auch wenn ich dafür extra nach Paris fahren musste.

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Karl Bartos in den Wagenhallen

Mit dem Namen Karl Bartos können wahrscheinlich viele nichts anfangen. Mit dem Namen seiner alten Band dagegen schon: Kraftwerk. Die Chance, in eins der seltenen Konzerte der wieder aufgefüllten Kult-Band (hier ist der Begriff mal angebracht!) zu kommen, sind für uns Normalsterbliche ja nahe Null. Ein Auftritt von einem (Ex-)Viertel von Kraftwerk ist daher das Nächstbeste - und Pflicht für alle, die an elektronischer Musik interessiert sind.

Bleibt die Frage: Wird er auch Stücke seiner Ex-Band spielen?

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Clannad im Theaterhaus

Es war wieder einmal Zeit für meine jährliche Dosis irischer Musik. Wobei nicht klar war, wie hoch die Dosis ausfallen würden, denn Nádúr, das aktuelle Album von Clannad, ist eigentlich ein reines Pop-Album (und ein recht seichtes noch dazu), ohne große irische Anklänge.

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12 Monate, 20 Konzerte

Was Konzerte angeht, muss man eben nehmen, was kommt. Wobei, manchmal kann man auch ein bisschen nachhelfen und den Künstlern ein Stück weit entgegen kommen - wovon ich 2013 gelegentlich Gebrauch gemacht habe.

Nach 12 Konzerten in 2012 habe ich es 2013 also auf insgesamt 20 geschafft. Das ist aber noch gar nichts, verglichen mit dem Menschen, der mir beim Low-Konzert in Schorndorf erzählt hat, dass dies bereits sein 126stes(!) in diesem Jahr wäre (er war Frührentner, nicht Musikjournalist).

Nun denn, wen habe ich denn alles so gesehen? Und insbesondere auch: Wo?