Musik

Slowdive in Berlin

Als Slowdive 2014 auf Tour gingen, zum ersten Mal seit ihrer Auflösung im letzten Jahrhundert, war man wohl auch wieder auf den Geschmack gekommen, gemeinsam zu Arbeiten. Zumindest legten das diverse Teaser nah, die auf Twitter erschienen und den Eindruck erweckten, dass man auch Zeit im Studio verbracht hatte und an neuen Songs arbeitete. Es dauerte dann doch bis 2017, bis der erste neue Song, Star Roving, erschien. Mittlerweile ist auch ein neues Album angekündigt, das am 5. Mai erscheinen wird.

Und Slowdive sind wieder auf Tour. Als erstes stand eine kurze Europa-Tour an, die sie leider auch dieses mal wieder nicht nach Stuttgart oder auch nur in die Nähe gebracht hätten. Ich wäre ja am liebsten nach Paris gefahren, hatte an dem Tag aber einen VHS-Kurs. Dann eben Berlin.

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Emily Barker im Laboratorium

Nanu - es ist ja schon März und erst jetzt schaffe ich es zu meinem ersten Konzertbesucht des Jahres. Wenn das so weitergeht, unterbiete ich noch das Vorjahr.

Ins Laboratorium komme ich ja gefühlt auch nur alle zwei Jahre. Aber für Emily Barker ist das wahrscheinlich eine gute Location. Das Stammpublikum dort sorgt eigentlich automatisch für ein volles Haus - kein Vergleich zu ihrem Auftritt im nur spärlich gefüllten Keller Klub.

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12 Monate, 11 Konzerte

Weniger Konzertbesuche als Monate im Jahr? Das hatte ich auch schon länger nicht mehr ... Mein alljährlicher Rückblick.

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Kristin Hersh in London

(Das Konzert war schon am 24. November)

Die dritte Folge in der diesjährigen Reihe "Konzerte mal anders" fand in einer Kirche statt. In einer Kirche mit einer Bar.

Kristin Hersh, die Crowdfunding für ihre Musik schon sehr viel länger betreibt als alle anderen, hatte sich zu Auftritten in Großbritannien und Irland angekündigt. Das europäische Festland blieb wieder einmal unbespielt, so dass ich nach London fliegen musste um sie zu sehen.

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Nachtrag: Vapors of Morphine in Brüssel

(Das Konzert fand bereits am Mittwoch statt, aber ich komme erst jetzt dazu, es angemessen zu verbloggen.)

Die Band Morphine, das muss ich immer wieder feststellen, ist auch ausgesprochenen Musikliebhabern hierzulande kaum bekannt (Shoutout to Sally for knowing them). Daher scheint eine kurze Vorstellung angebracht:

Morphine waren eine Band aus Boston, die in den 90ern unter Kennern mit ihrem Musikstil einigen Aufruhr verursachten. Die Band selbst bezeichnete es als "Low Rock" und das Besondere war die Instrumentierung des Trios: Schlagzeug, Saxophon, Bass. Keine Gitarren, keine Keyboards. Erwähnen sollte man noch, dass der Bass, gespielt von Frontmann Mark Sandman, kein gewöhnlicher Bass mit vier Saiten war, sondern Mark hatte nur zwei Saiten aufgezogen und spielte ihn als "Sliding Bass", wie man es sonst nur von Gitarren kennt. Zusammen mit einem Bariton-Saxophon ergab sich so ein gänzlich neuer Sound.

Was man auch wissen muss ist, dass die Band ein plötzliches Ende fand, als Mark Sandman bei einem Auftritt in Italien 1999 auf der Bühne einen Herzinfarkt erlitt und starb.