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Körperwelten

Okay, wenn die Ausstellung schonmal in Stuttgart ist, dann sollte ich ja wohl auch hingehen, oder?

Am Wochenende gab es, laut Zeitung, Wartezeiten von 4-6 Stunden. Und tatsächlich, als ich mich am Ende der Schlange einreihte, kam ein Austellungsmitarbeiter vorbei, verteilte Prospekte und verkündete, von hier aus müsse man mit vier Stunden Wartezeit rechnen. Daraufhin drehten die ersten schon wieder ab. Aber "schon" nach 1,5 Stunden durfte ich immerhin in die Halle und mir eine Karte kaufen (mit Arbeitslosenrabatt übrigens - 9 statt 12 Euro), bevor es nochmal eine Stunde Schlange stehen hieß, bis man endlich in die eigentliche Ausstellung vordringen durfte.

Etwas über eine Stunde später hatte ich dann die Körperteile, die mir weh taten, zur Genüge betrachtet ... Wie schmerzhaft doch das erste Sitzen nach fast vier Stunden Stehen sein kann ...

Ich verstehe allerdings die Aufregung um die Ausstellung nicht. Ich kann nur vermuten dass, wie üblich, diejenigen, die sich am meisten aufregen, die Ausstellung selbst nicht gesehen haben. Warum der "Basketballspieler" nicht mit Basketball gezeigt werden darf und warum das "Pferd mit Reiter" verhüllt bleiben musste, erschliesst sich mir beim besten Willen nicht.

Sicher, als medizinischer Laie kann ich nicht beurteilen, ob es wirklich Sinn macht, manche der Figuren so darzustellen, wie sie eben dargestellt wurden. Als Effekthascherei würde ich aber die wenigsten der gezeigten Exponate bezeichnen und selbst dann leuchteten mir die Erklärungen, die auf den Schautafeln gegeben wurden, in den meisten Fällen noch ein.

Much ado about nothing? Alpträume werde ich heute Nacht jedenfalls keine haben ...

    Musik

Mary Hansen

Frage: Was ist schlimmer, als zu erfahren, dass ein Mitglied Deiner Lieblings-Band gestorben ist? Antwort: Es erst ein Vierteljahr danach zu erfahren ...

Am 9. Dezember 2002 kam Mary Hansen, Mitglied von Stereolab, bei einem Verkehrsunfall ums Leben - und erst heute habe ich davon (bei einem meiner unregelmäßigen Besuche bei Koly) erfahren.

Einfach nur traurig. Die Musik von Stereolab wird nie mehr die selbe sein.

    Musik

Review: EMusic.com

Den allseits beliebten Tauschbörsen setzen die Musikkonzerne ihre legalen Angebote zum Musik-Download entgegen. Doch auf den meisten dieser Sites wird Musik in proprietären Formaten angeboten, die spezielle Player brauchen und oft auch die Nutzung der Musikstücke einschränken.

EMusic.com ist da anders. Zum Download werden ganz normale MP3-Files angeboten. Einschränkungen hinsichtlich der Nutzung gibt es nicht (wie auch?). Für 10 bzw. 15 Dollar im Monat wird zudem ein unlimitierter Download angepriesen.

Die ideale Plattform für legale Musik im Web also?