Musik

Beirut live (in San Francisco)

Nachdem fest stand, dass ich ein paar Tage in San Francisco verbringen würde, machte ich mich daran, die Websites einiger Bands und Indie-Labels abzuklappern, um mal zu sehen, ob nicht vielleicht eine Band zufällig an einem dieser Tage in San Francisco auftreten würde. Fündig wurde ich bei Beirut. Also habe ich kurzerhand ein Ticket online bestellt. Was, wie sich herausstellte, eine gute Idee war. Denn obwohl Beirut gleich an zwei Abenden in SF spielten, waren am Ende wohl beide Konzerte ausverkauft.

Zum Vorprogramm schreibe ich vielleicht ein anderes Mal noch etwas. Es gab jedenfalls gleich zwei Ein-Mann- (bzw. Ein-Frau-) Shows von je 30 Minuten. Mit Umbaupausen war es dann schon 21:30 Uhr bis Beirut die Bühne betraten.

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SF: Warten aufs Konzert

Tag 6: Gut geschlafen - es war verhältnismäßig ruhig (vom Brummen diverser Maschinen und Geräte abgesehen). Es hilft wahrscheinlich auch, dass mein Zimmer nicht zur Lombard Street raus geht.

In der Hotelbeschreibung auf Expedia hieß es, dass es kein Frühstück gäbe, während der Hotelprospekt ein "free continental breakfast" verhieß. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen: In der Lobby konnte man sich einen Kaffee und etwas Süßes (Muffins, Kaffeestückchen, etc.) oder Obst (Äpfel) schnappen und sich auf das Sofa setzen. Tische und Stühle gab's nicht, Teller auch nicht. Und frisch war der Kram auch nicht. Ein paar Ecken weiter ist ein kleines Cafe, in dem ich einen Kaffee, einen frischen Muffin und ein frisches Kaffeestückchen hatte. Morgen werde ich das "Frühstück" im Hotel wohl gleich ganz ausfallen lassen und direkt dort hin gehen.

Plan für den Vormittag: Ein Muni-Ticket kaufen und das Ticket für das Konzert heute abend abholen (und dabei das Venue schon einmal sichten). Kurz gesagt: War nix.

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SF: San Francisco

Tag 5: Nach dem Frühstück im Wild Palms wollte ich mich bei der Rezeption nach der besten Möglichkeit, nach SF zu kommen, erkundigen. Meine Absicht, es per Public Transport zu tun, löste bei der Empfangsdame vom Dienst schon fast sowas wie Entsetzen aus. We don't want you to get lost!

Wobei, zum Teil hat sie ja recht: Gerade mit dem Bus ist es immer etwas kitzlig - Wenn man die Gegend nicht kennt, weiß man nie genau, wann die nächste Haltestelle kommt. Durchsagen, so vorhanden, sind oft unverständlich, etc.

Ihr Vorschlag war, ein Taxi zu nehmen. Die Kosten veranschlagte sie mit $100. Na Danke. Ich entschloss mich zu einem Mittelweg: Ich nehme den Zug und dann jeweils Taxis zum und vom Bahnhof. Das klappte auch prima und blieb mit zusammen etwa $34 im akzeptablen Rahmen. Die Bahnfahrt dauerte ca. 1:15 Stunden und gegen zwölf Uhr stand ich dann auch schon in meinem Hotel in SF.

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SF: Südwärts

Tag 4: Nach dem Frühstück im Hotel brachen Blaine und ich Richtung Süden auf. Erster Halt war Monterey und dort das "Aquarium" (à la SeaWorld). Der Name Steinbeck fiel mir ins Auge. Es ist lange her, dass ich "Die Straße der Ölsardinen" gelesen habe, aber gemeint ist damit die Cannery Row in Monterey. Ein bisschen ungeplante Kultur war also auch dabei.

Wir machten eine Tour durch das Aquarium, dann sollte es weiter südlich nach Carmel gehen. Nur haben wir es irgendwie verpasst. Kurzerhand wurde die Tour weiter verfolgt, entlang der wunderschönen Küste und mit diversen Fotostopps. Irgendwann haben wir dann gedreht und es fertig gebracht, auch auf dem Rückweg Carmel nicht zu finden. Zurück in Monterey war erst einmal Essen angesagt (immerhin war es schon halb drei oder so). Nach dem Aquarium am Morgen gab's nun passend Sea Food. Ich musste dann auch unbedingt mal den Mahi Mahi probieren, den wir im Aquarium gesehen hatte. Sehr gut, übrigens.

    Netze

SF: Google

Tag 3: Nach einer extra langen heißen Dusche sah die Welt schon wieder ganz anders aus. Schnell noch das T-Shirt aufgebügelt und runter in die Lobby, wo Tony und Blaine schon warteten und ebenso zwei Shuttlebusse Richtung Google.

Ankunft in Mountain View: T-Shirts und Goodies für alle, dann erst einmal Frühstück. Zudem waren große Plakate mit den zuvor per Wiki vorgeschlagenen Themen aufgehängt und wir sollten Interesse durch Aufkleben von grünen Punkten bekunden.

Die erste Session diente dann auch dazu, die Sessions auf Räume und Uhrzeiten zu verteilen. Ich hatte meinen Webspam-Vortrag ins Spiel gebracht und wurde für 13:30 Uhr eingesetzt. Dann gleich ab zur ersten Session. Nach der zweiten Session gab es Mittagessen und ich hatte noch eine halbe Stunde, um meine Folien ins Englische zu übersetzen ...